DJK Germania als Teil des DJK-Bundessportfestes
Am Pfingstwochenende hatten sich über 5.000 Sportler aus ganz Deutschland in Krefeld getroffen, um dort ihr Bundessportfest auszutragen. Natürlich war auch die Germania Oppum als DJK-Verein stark involviert. Zunächst einmal von der Gesamtorganisation her. Hans-Joachim Hofer, gleichzeitig Vorsitzender der Germania und des Diözesanverbandes Nord mit Sitz in Aachen, war sicher nicht ganz unbeteiligt, dass diese alle 4 bis 5 Jahre stattfindende Großveranstaltung in die Seidenstadt gekommen ist. Und auch bezüglich der Koordination innerhalb der Stadt war er stark involviert. Wie gut ihm das gelungen ist, machte sich am Applaus bei der Eröffnungsfeier im riesigen Zelt auf dem Sprödentalplatz deutlich, der der Stärkste am ganzen Abend zwar (sorry Herr Kathstede). Bezüglich der Technik auf dem Platz war ein anderer Germane gefragt. Hier vertraute man auf die Erfahrung von Schatzmeister Julius Brenk. Schließlich kennt er sich als Manager der Oldieband „The Smelling Faces“ und Hauptorganisator der Oppumer Oldienacht bestens mit Bühnentechnik aus. Sportlich war die Germania natürlich auch vertreten. Mit direkt 3 Handballteams ging es an den Start. Dabei hatten die Damen gegen durchwegs höherklassige Teams nur begrenzte Siegchancen. Am Ende sprang ein 9. Platz heraus. Die Herren schlugen sich äußerst wacker. Zwei Niederlagen standen in der Vorrunde 3 Siege entgegen, die zum 3. Platz in der Gruppe führten. Das Platzierungsspiel wurde mit 23:21 gegen die DJK BW Hildesheim gewonnen, was einen ehrenwerten 5. Platz bedeutete. Die männliche B-Jugend hatte als einzige Kreisligamannschaft gegen die Konkurrenten aus Verbands- und Oberliga keine Chance. Dennoch war die Teilnahme sicher eine Erfahrung wert. Zumal sich sowohl die männliche wie auch die gerade erst gegründete weibliche B-Jugend stark an der Glockenspitzhalle engagierte. Hier hatte nämlich die Germania das Catering für gut 300 jugendliche Handballer plus Anhang für 3 Tage übernommen. Dorothee Hofer hat mit ihren Helferinnen aus Müttern sowie Ingrid Nitsche von der Gymnastikabteilung eine logistische Meisterleistung hingelegt. Belegte Brötchen waren genauso gefragt wie Kuchen, Frikadellen, Fleischrollen, Pommes und Süßigkeiten. Am Nachmittag des Pfingstmontags, als die meisten Teams ihre Heimreise antraten, zeugten nur noch wenige Krümel von der Schlacht, die hier geschlagen wurde. Alle Teilnehmer waren voll des Lobes über die Organisation und die zivilen Preise, die sie von anderenorts her nicht kannten. So kann man dieses Wochenende, das viel Schweiß, Aufwand und Kraft gekostet hat, aus Sicht der DJK Oppum als absolut gelungen betrachten. Nun gilt das Augenmerk schon wieder den nächsten Veranstaltungen, die anstehen. |