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Oppumer Oldienacht
erneut Magnet der Massen
Es ist kaum zu fassen, aber auch im 10. Jahr ihres Bestehens stellte die
Oppumer Oldienacht erneut einen Besucherrekord auf. So waren es diesmal
über 1.600 Musikfans, die beseelt in der guten alten Zeit schwelgten.
Inzwischen kann man dieser Veranstaltung wohl getrost einen Kultstatus
nachsagen, denn dort geht man anscheinend wie selbstverständlich
hin!
Doch trotz der Besuchermassen kam dank des größeren Zeltes
keine drängende Enge, sondern eher kuschlige Nähe auf. Wohltuend
dabei, dass man sich zum Getränkenachschub nicht auf den Weg zur
Theke aufmachen musste, sondern an Ort und Stelle bedient wurde. Und das
war gut so, denn eingeheizt wurde von den drei Bands reichlich. Schnell
hatte Jet Black das Publikum für sich gewonnen und zum Mitsingen
der allseits bekannten Stücke animiert. Die Lautstärke des Plenums
bei den Refrains und der anschließende Applaus zeigte, wie gut diese
musikalischen Routiniers den Geschmack der Anwesenden getroffen haben.
Etwas anders war es bei IDEA. Mit dem personellen Wechsel innerhalb der
Formation hat sich auch deren Repertoire verändert. Viele langjährige
IDEA-Fans haben diesen Schritt nicht mitgemacht und sehnen sich nach den
früheren softeren Songs zurück. So war das Feedback auf den
diesjährigen Auftritt recht geteilt. Während einige begeistert
mitgingen, war den anderen die Musik zu laut und vom Stil her auch zu
hart. IDEA selber war feinfühlig genug, dies zu bemerken und erklärte
durch den Keyboarder und Sprecher der Band Klaus Scheuer am Ende, dass
dies ihr letzter Auftritt bei der Oppumer Oldienacht war. Hans-Joachim
Hofer, Vorsitzender der ausrichtenden DJK Germania Oppum, bedankte sich
anschließend sehr persönlich bei IDEA für die 10 schönen
Jahre in Oppum.
Ungeteilten Zuspruch gab es dann für die Smelling Faces. Diese Jungs
nahmen sofort wieder alle Oldiefans mit auf die Reise in die 60er Jahre.
Trotz einiger Hektik hinter den Kulissen, weil kurz zuvor das technische
Equipment von Sänger Boris Odenthal verschwunden war, ging von der
ersten Minute an die Party ab. So geizte das Quintett auch nicht mit den
am Ende stürmisch geforderten Zugaben. Nach gut 6 Stunden musikalischer
Rückbesinnung ging dann kurz nach 1 Uhr ein erneuter Abend der Superlative
zu Ende. Der Dank gilt allen (Freiwillige Feuerwehr Oppum, Cityambulanz,
Sicherheitsdienst Chevalier), die für einen reibungslosen Ablauf
gesorgt haben. Fotos des Abends finden Sie hier.
Die Organisatoren der DJK Germania Oppum beginnen nun schon, das Programm
fürs nächste Jahr zusammenzustellen. Erstmalig wird es also
eine Oppumer Oldienacht ohne IDEA, aber sicherlich wieder mit einem abwechslungsreichen
Programm der Spitzenklasse geben. Bis zum 3. November 2007 also!
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