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Osterfeuer
trifft Nerv der Oppumer
Ostern in Oppum? Das heißt wohl künftig allgemeines Treffen
auf dem Festplatz am Ostersonntag! Klar, nachdem man den ganzen Tag im
trauten Familienkreis verbracht hat, werden viele froh sein, mal raus
zu kommen und in gemütlicher Stimmung bei einem kühlen Gläschen
schöner Musik zu lauschen, haben sich die Veranstalter gedacht. Aber
dass direkt zur Premiere über 600 Oppumer zum Festplatz strömen,
konnten noch nicht mal die größten Optimisten hoffen - Wahnsinn.
Freilich hat
dieser Ansturm die Organisatoren etwas überrannt. So bildete sich
das erste Nadelöhr an der Kasse, wo es die Biermarken gab. Und auch
die Getränkeausgabe hätten sich Einige etwas zügiger gewünscht.
Letztendlich hatten aber die meisten Besucher Verständnis, dass noch
nicht alles rund lief. Wer konnte auch schon damit rechnen, dass trotz
diverser Osterbraten besonders der Grillstand heftig umlagert wurde. Eiligst
wurden Steaks und Würstchen nachgeordert genauso wie Bier, das reißenden
Absatz fand.
Anscheinend fühlten sich die großen wie kleinen Besucher pudelwohl.
Schließlich spielte anfangs das Wetter bestens mit und das riesige
Feuer verbreitete die richtige Atmosphäre. Dazu trug auch Joe Kiki
entscheidend bei, der mit seiner Mischung aus deutschen Schlagern, Oldies
und sonstigen Gassenhauern ein Großteil des Publikums zum Mitsingen
animierte. Kein Wunder, dass ihm die Menge einige Zugaben abforderte!
Wie sagte eine Dame aus Uerdingen: "Es geht halt nichts über
handgemachte Livemusik!" Dazwischen nutzten viele den Abend zum gemütlichen
Plausch mit Nachbarn und Bekannten oder begleiteten ihre Kinder zu deren
eigenen kleinen Feuer, wo kräftig Kartoffeln am Stock gegart wurden.
Alles in allem kann man wohl von einem außerordentlich gelungenen
Abend sprechen. Dazu passte auch, dass der Wettergott genau dann seine
Schleusen öffnete, als sämtliche Getränke und alles Grillgut
verkauft waren und es drohte, "zu trocken" zu werden.
Genannt werden sollten noch die Organisatoren, die die Idee zu dieser
Gemeinschaftsveranstaltung hatten und sie entsprechend umsetzten. Ohne
Freiwillge Feuerwehr, die sich professionell um das Feuer kümmerte,
wäre es genauso wenig gegangen wie ohne die vielen Helfer von der
St. Sebastianus Schützen-Gesellschaft und der DJK Germania Oppum,
die für die Musik und die Verpflegungsstände zuständig
waren. Natürlich werden sich alle Beteiligten zusammen setzen und
besprechen, was im nächsten Jahr optimiert werden kann. Aber eines
ist jetzt schon klar: Das Oppumer Osterfeuer am Ostersonntag wird zur
festen Einrichtung!
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