Der Wettergott muss Oppumer sein !
Noch Anfang letzter Woche
spielten die Organisatoren des Oppumer Osterfeuers mit dem Gedanken, ob der
katastrophalen Wetterprognosen fürs Osterwochenende die Veranstaltung
abzusagen. Ihr Optimismus, dies nicht zu tun, wurde am Sonntag dann mehr als
belohnt.
Schon beim Aufbau am Morgen
schien die Sonne und den ganzen Tag hielt das trockene – zwar kalte, aber
ansonsten schöne – Wetter. So pilgerten wieder über 1.000 Besucher zum
Festplatz, in dessen Mitte das riesige Feuer loderte. Hatte anfangs die
Feuerwehr Schwierigkeiten, es in Gang zu setzen, war es schließlich so groß,
dass es schon von weitem zu erkennen war.
Unter den vielen
Überdachungen, die dankenswerterweise wieder das Deutsche Rote Kreuz zur
Verfügung gestellt hat, herrschte reger Andrang. Der Getränkestand war mit
seiner langen Theke diesmal besser zu erreichen als früher. Renner hier war
temperaturbedingt der Glühwein. Klemens Küsters mit seinem Team am
Grillstand blieb angesichts der scheinbar kein Ende nehmenden Schlange kaum
Luft zum Durchatmen. Und auch bei den Oppumer Hexen um Beate Schmetz
herrschte reger Andrang. Hier gestalteten Kinder Leinentaschen mit schönen
Motiven.
Größter Anziehungspunkt waren
aber eindeutig die Feuer. Das oben beschriebene für die Erwachsenen, ein
kleines am Rande des Platzes für die Kinder. Unter Aufsicht der Krefelder
Jugendfeuerwehr konnten die jüngsten Besucher hier selber Kartoffeln und
Stockbrot garen – und wann hat man dazu schon mal die Gelegenheit? DJ Klaus
legte derweil fleißig Hits von früher und heute auf, um für die musikalische
Untermalung zu sorgen.
Die St. Sebastianus
Schützengesellschaft, DJK Germania Oppum und Freiwillige Feuerwehr Oppum
haben als Ausrichter wieder viel Lob bekommen, so eine Veranstaltung für
Oppum auf die Beine zu stellen. Und der große Zuspruch hat gezeigt, dass die
Oppumer solche Angebote gerne annehmen. Damit ist die 5. Auflage des Oppumer
Osterfeuers im nächsten Jahr bereits fest eingeplant. Jetzt, wo klar ist,
dass der Wettergott ein Oppumer ist, steht dem sowieso nichts mehr im Wege !
Hier ein paar Impressionen und
der Bericht der Westdeutschen Zeitung:









|